Rückblick: Tag 1
Der erste Tag meines Praktikums war schnell um. Früh aufgestanden, ab in die Bahn und dann zur METRO GROUP in Düsseldorf in dem Bewusstsein, dass dieser Ablauf für die nächsten 6 Monate zu meinem Alltag gehört. Auf dem Campus angekommen treffe ich weitere "Leidensgenossen" auch Praktikanten und auch ihr erster Tag. Gut zu wissen, dass ich nicht hysterisch bin, sondern dass alle ein bisschen nervös sind. Zumindest die Mädels, die Jungs beteuern auch auf Nachfrage, dass sie "gar nicht" aufgeregt sind :)
Angekommen in der Abteilung schüttle ich Hände und höre viele Namen und Bezeichnungen, meistens englisch und sehr lang. Aber alle sind sehr nett, heißen mich willkommen und wünschen mir viel Spaß.
Mein Büro, ja mein Büro :), teile ich mir mit einem anderen Studenten, der aber nur Donnerstag vor Ort ist.
Ich schreibe im Verlauf des Praktikums gleichzeitig noch Klausuren und habe mich schon darauf eingestellt Urlaubstage dafür "opfern" zu müssen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Der Personaler klärt mich über meine Rechte und Pflichten auf:
- keine privaten Mails und Telefonate und kein studivz.net und Co, na klar :)
Er erzählt, dass man sich für Feiertage wie Karfreitag und Rosenmontag einen kompletten Tag aufschreiben kann. Ich denke kurz nach und komme dann zu dem Schluss, dass sich der gute Mann wohl vertan hat und statt Rosenmontag Ostermontag meint. Klingt ja auch so ähnlich. Ich sage aber nichts, will ihn ja nicht in Verlegenheit bringen.
Außerdem habe ich 15 Tage Urlaub. 15 Arbeitstagen = 3 Wochen, das ist super, hatte mich schon seelisch und moralisch auf 6 Monate ohne Urlaub eingestellt.
Und dann noch mal das Thema Karneval, wir sind schließlich in Düsseldorf :) Praktikanten müssen Rosenmontag nicht arbeiten kommen. Also doch kein Versprecher.
Bevor ich das Thema Klausuren ansprechen kann, spricht der Personaler es von sich aus an. Die METRO GROUP hat viele Studenten im Unternehmen und scheint das "Problem" schon zu kennen. Für die Klausuren muss ich mir nicht frei nehmen, also keine wertvollen Urlaubstage verschenken, ich bekomme für die Klausuren extra frei. Nur, wenn ich vorher noch lernen möchte, kann ich mir Tage freinehmen, die dann aber von meinem Urlaub abgezogen werden. Das ist großzügig und ich bin insgeheim schon gespannt auf die erstaunten Gesichter zu Hause, wenn ich das erzähle.
Ich merke schnell, dass ich nicht im Unternehmen "Tante-Emma-Laden" gelandet bin, sondern in einem Großkonzern, der die Studenten fordert und fördert.
Nach einem Meeting, in dem ich mich als vollwertiger Mitarbeiter fühle, ist der Tag dann auch schon um, ohne Kaffee kochen und kopieren.
Heute:
Mittlerweile ist die erste Woche rum und die Tage sind nur so geflogen. Aber ich habe mich auch sehr aufs Wochenende gefreut. Wenn man ein typisches Studentenleben führt, ist das Wochenende fast genauso wertvoll wie jeder andere Tag der Woche, mit dem Unterschied, dass die Lieblingscocktailbar im Gegensatz zu Werktagen überfüllt ist :)
Zum Geburtstag gabs sogar einen tollen Blumenstrauß
Mal sehen was die nächsten Wochen und Monate bringen werden...
Herlzlich Willkommen bei der METRO Group und vielen Dank fürs "Mitbloggen". Das läßt sich schon mal gut an ;-)
Wie? Privates Surfen am Arbeitsplatz komplett verboten? Das spricht aber nicht für Metro. Hoffentlich werden dann keine Überstunden von Dir erwartet, denn ohne StudiVZ oder Facebook kann man eigentlich nur umständlich das Privatleben organisieren. Da bin ich von Metro aber sehr überrascht....