Donnerstag,10. Juni 2010

Virtuelle Zusammenarbeit im Konzern


aroundtheworld.jpgBevor ich bei der Metro angefangen habe, hatte ich keine Erfahrung mit internationalen Konzernen. Wie wird dort gearbeitet? Wie kann man sich täglich mit den doch ganz schön weit entfernten Kollegen austauschen? Ich habe vorher immer in kleinen (ok, sehr kleinen!) Unternehmen gearbeitet, in denen man jeden kannte und mit dem Geschäftsführer jeden Morgen in seiner Küche gefrühstückt hat. Das ist hier definitiv anders! Bei rund 300.000 Mitarbeitern...
 
Wichtigste Voraussetzung ist eine gemeinsame Sprache - also ist ein Großteil der internen Kommunikation in Projekten natürlich auf Englisch. Zum Glück sind die meisten anderen ja auch keine Muttersprachler, daher fallen kleinere Unsicherheiten nicht so deutlich auf :-)
 
Dann braucht man natürlich ein schnelles Kommunikationsmedium - klar, die Email. Wie haben die das bloß früher gemacht? Ist mir ein totales Rätsel, auch wenn ich noch der Generation "ohne Email aufgewachsen" angehöre und tatsächlich in meiner Kindheit und Jugend noch Briefe und Postkarten geschrieben habe.
Eins muss man dabei allerdings bedenken: die Metro hat besonders in den letzten Jahren international expandiert, ganz so viele Länder waren es "vor der Email" noch nicht. Trotzdem war es sicherlich deutlich umständlicher, damals ein internationales Projekt durchzuführen. Mehr zum Thema "Geschichte der METRO GROUP" gibt's übrigens hier: http://www.metrogroup.de
 
Also, Sprache und schnelle Kommunikation wären geklärt. Aber zum Arbeiten im Team gehört natürlich noch ein bisschen mehr:
  • Austausch
  • Diskussion
  • Brainstorming
  • Präsentationen erarbeiten und halten
  • Aufgaben verteilen und abarbeiten
  • Entscheidungen vorbereiten und treffen
  • und vieles mehr.

Wie läuft das nun in der METRO GROUP?

Unter dem Namen "Collaboration" (Zusammenarbeit - dieses Wort war mir vorher nie begegnet, gehört aber inzwischen zu meinem Arbeitsalltag wie Kaffeepause und Feierabend) arbeiten wir in virtuellen Arbeitsräumen, die Abteilungen / Projekte für sich selbst anlegen können:  
 
  • in Bibliotheken sammeln Projektteams Unterlagen. Je nach Bedarf kann man sich über neue Dokumente automatisch benachrichtigen lassen, Kommentare hinzufügen, andere Personen über diese Dokumente informieren...
  • in Diskussionsforen werden Themen erörtert, Lösungsmöglichkeiten diskutiert, Fragen gesammelt und beantwortet
  • in Listen könnten Daten unterschiedlichster Art (Zahlen, Kontakte, Aufgaben...) gesammelt und aufbereitet werden, diese können dann in anderen Programmen weiterbearbeitet werden
  • in Blogs und Wikis können die Mitarbeiter Erfahrungen austauschen und Wissen weitergeben

Demnächst werde ich mal ein solches internationales Collaboration-Projekt hier vorstellen, damit ihr einen Einblick bekommt, wie das ganz praktisch aussehen kann...

Aber fehlt da nicht noch was? Na klar, man spricht im Team ja nicht nur über die Arbeit. Bei einer Tasse Kaffee muss auch mal Zeit sein für private Themen - Urlaub, Kinder, Autos, Schuhe... je nach Geschmack und Geschlecht. Und ganz aktuell natürlich: die Fußball-WM.

Auch hier nutzen wir die Technik, um die Kommunikation mit den Kollegen in aller Welt zu vereinfachen: Neben einem WM-Tippspiel für alle METRO GROUP Mitarbeiter gibt es einen (leider nur intern zugänglichen) Blog und einen Twitterchannel, in dem Meinungen zu Spielen, Trainern, Toren ausdiskutiert werden. Sind wir nicht alle ein bisschen Trainer?

 



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Über die Bloggerin

Metro
Nicola Weiher

Bereich

Business Division Networking & Multimedia METRO AG

Warum ich für die Metro blogge

"Vielen ist nicht klar, wie unterschiedlich die Aufgaben innerhalb eines Konzerns sind – und wie vielfältig die Möglichkeiten, seine eigenen Fähigkeiten und Wünsche umzusetzen."

Biografie

  • 32 Jahre alt
  • Geboren in Dortmund
  • Studium Kommunikations- wissenschaften in Bochum, freiberufliche IT-Trainerin
  • Einstieg METRO Group: IT-Trainerin für Warenwirtschaft.

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